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Wendlingen

Zwischen Jägerhut und Sekt

04.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ensemble probt „Wildschütz“ und „Fledermaus“ für großen Auftritt

WENDLINGEN (ah). Die Fußgänger in der Nähe des katholischen Gemeindezentrums St. Kolumban schauten überrascht, sahen sie doch zwei Mädchen, die einen alten Holzreifen mit einem Stock über die Straße trieben. „Wir üben ein altes Kinderspiel, das wir gleich auf der Bühne proben müssen“, erzählt die elfjährige Fenna Renz strahlend. Pia Glang pflichtet ihr bei „Üben muss man es leider, es ist gar nicht so einfach, wie es aussieht.“ Und schon sind sie mit dem Reifen in Richtung Bühne verschwunden.

Diese Bühne besteht aus einem abgeklebten Stück Fußboden im Probenraum, in dem das Probenwochenende des Ensembles für das Wildschützkonzert im Oktober im Treffpunkt Stadtmitte stattfindet. „Da man leider nur ein bis zweimal auf der Originalbühne proben kann, ist es sehr wichtig, so gut es geht, ein Gefühl für die Bühnengröße und -beschaffenheit zu vermitteln.“ Darum probt das Ensemble nun also auf diesem Provisorium, in dem das Sofa aus zwei Stühlen besteht, das Gewehr ein Besenstiel und die Bühnenkante mit gelbem Band abgeklebt ist, damit man sie beim „Drüberfallen“ auch gut sehen kann, sagt Constanze Seitz.


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