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Wendlingen

Zum Schutz und Trutz

16.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Mit zwei spannenden Führungen am kommenden Sonntag, 19. Oktober, im Schloss Kirchheim findet der Saisonabschluss statt: Um 14 Uhr steht die stolze Vergangenheit von Kirchheim als eine der sieben mächtigen württembergischen Landesfestungen im Mittelpunkt und um 15 Uhr wird die Nutzung des Schlosses als Witwensitz näher beleuchtet.

Gegen Bedrohungen durch innere und äußere Feinde ließ Herzog Ulrich von Württemberg ab 1534 ein Verteidigungssystem aufbauen, dessen wichtigster Bestandteil ein Gürtel aus Festungen rund um seine Residenz in Stuttgart und das Neckarbecken war. Auch Kirchheim wurde so zur Festung zum Schutze des herzoglichen Kernlandes ausgebaut. Durch die enormen Baukosten gerieten die Ausführungen des Planes öfters ins Stocken und erst unter seinem Sohn Herzog Christoph von Württemberg konnte die Festung weitestgehend fertig gestellt werden. Von dieser Festungsanlage ist vieles bis heute erhalten und sichtbar. In der Sonderführung am 19. Oktober können die eindrucksvollen Festungsräume betreten werden, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Referent ist Michael Osdoba.


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