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Ziel ist der Klimaschutz vor Ort

24.09.2013, Von Irene Strifler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kirchheims Gemeinderat macht den Weg frei zur Gründung der Netzeigentumsgesellschaft „Energie Kirchheim“

Der Kirchheimer Gemeinderat hat mit überzeugender Mehrheit der Gründung der Netzeigentumsgesellschaft „Energie Kirchheim“ zugestimmt. Die Gesellschaft wird zu fast drei Vierteln in städtischer Hand sein. Gesellschafterin ist die EnBW Kommunale Beteiligungen (EKB).

KIRCHHEIM. Ziel der Netzeigentumsgesellschaft (NEG) ist die Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dieses Ziel soll in mehreren Stufen erreicht werden, die letzte ist ein voll integriertes Stadtwerk. Angestrebt wird der Erwerb der Energieverteilnetze für rund 6,4 Millionen Euro mit anschließender Verpachtung. „Nach zehn Jahren besteht die Option, aus dem Pachtmodell auszusteigen“, pries Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die „enorme Flexibilität“ der Verträge. Zudem können jederzeit weitere Geschäftsfelder erschlossen werden, etwa im Bereich erneuerbare Energien, Wärmeversorgung oder Energieberatung.

Langfristig könnten auch weitere Städte oder Gesellschafter beitreten, sodass ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz vor Ort vollzogen werde. Die Stadtchefin betonte, dass das vorliegende Vertragsmodell nach dreijähriger Vorarbeit bei Weitem kein Schnellschuss und zudem auf Kirchheimer Bedürfnisse zugeschnitten sei. Der Städte- und Gemeindetag begrüße solche Gründungen, die auf die Rekommunalisierung der Netze zielten und eine Zersplitterung verhinderten.


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