Anzeige

Wendlingen

Wie wird Schokolade fair?

04.01.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Köngener Verein „Fair handeln“ traf sich mit zwei Kakaobäuerinnen

KÖNGEN (pm). Schokolade – sie spielt beim noch nicht allzu lang zurückliegenden Weihnachtsfest natürlich eine Hauptrolle. Doch wie wird Schokolade endlich fair? Diese Frage wollte Gerlinde Maier-Lamparter vom Verein Fair handeln“ direkt beantwortet haben und traf sich mit der Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei und Sandra Kwabea Sarkwah, die bei der ghanaischen Nichtregierungsorganisation „Send“ ar-beitet. Beide Frauen sind aus Ghana.

Ghana, erfuhr Lamparter, sei mit seinen rund 28 Millionen Einwohnern das zweitgrößte Kakaoanbauland der Welt. In sechs Regionen werde Kakao angebaut. Die Ernte von einer Million Tonnen Kakao im Jahr mache 20 Prozent der Weltproduktion aus. 800 000 Menschen arbeiteten als Kakaobauern. Ungefähr fünf Millionen Menschen leben vom Kakao. Er sei das wichtigste Landwirtschaftsprodukt und trage neben Gold maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt bei. „Der Kakaohandel ist in Ghana staatlich reguliert. Das Ghana Cocoa Board ist eine staatliche Behörde, die den Ankauf von Kakaobohnen im Land sowie die Vermarktung und den Export von Kakao regelt. Kakaobauern dürfen ihren Kakao nur dorthin oder an Unternehmen verkaufen, die vom Board kontrolliert werden“, erzählt Lamparter.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 44% des Artikels.

Es fehlen 56%



Anzeige

Wendlingen