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Wendlingen

Wie transparent müssen Vergaben gemacht werden?

04.01.2019, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Oberboihingen und Köngen werden unterlegene Bieter künftig nicht mehr namentlich genannt

Dürfen die Mitbewerber aus Datenschutzgründen nicht mehr genannt werden? sg

OBERBOIHINGEN. Etwas irritiert zeigten sich einige Oberboihinger Gemeinderäte kürzlich, als sie bei den Vergabeleistungen für die Sanierung des Bahnhofes nur noch den Namen des Bieters in der Sitzungsvorlage vorfanden, der den Zuschlag erhalten hat. Bisher war es Usus, alle Bieter mit Namen, Ort und der Angebotssumme zu veröffentlichen. Dass nun diejenigen Bieter, die nicht berücksichtigt werden konnten, nur noch als „Bieter“ aufgeführt werden, begründete Hauptamtsleiter Bernd Edele mit den neuen Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung. Die Gemeinderäte bemängelten die nun fehlende Transparenz.

Doch wie verhält es sich mit dem Datenschutz bei Vergabeverfahren? Die Wendlinger Zeitung erkundigte sich sowohl beim Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Stefan Brink, als auch beim Baden-Württembergischen Gemeindetag.


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