Wendlingen

Wie geht’s den Bienen?

19.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm). In seinem Vortrag vor den SPD-Senioren der Arbeitsgemeinschaft 60 Plus des Kreises Esslingen referierte Dr. Klaus Wallner von der Bienenkunde der Universität Hohenheim über das Leben der Bienen.

Unterstützt durch eindrucksvolle Bilder begeisterte der Referent durch seine umfangreichen Kenntnisse als Wissenschaftler, aber auch als praktizierender Imker. Bienenvölker würden, so erläuterte er, gegründet, wüchsen und produzierten Honig und Bienenwachs, könnten sich teilen und weitervermehren. Ohne die Pflege durch den Menschen könnten die Honigbienen aus eigener Kraft nicht überleben.

Anhand von Bildern erläuterte der Referent das Bienenjahr und unterstrich die große Bedeutung von Blühpflanzen. Es sei vor allem auch die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen, die Bienen so wertvoll machten. Neben der von Imkern umsorgten Honigbiene gebe es noch Hunderte von Wildbienenarten, die auch zur Bestäubung beitrügen. In unseren aus- und aufgeräumten Landschaften gingen den Wildbienen die Lebensgrundlagen verloren. Bienen wünschten sich blühende Pflanzen von Frühjahr bis Herbst.

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