Wendlingen

„Wie der Staatsterror Alltag wurde“

09.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum 75-jährigen Stadtjubiläum referiert Dr. Hergenröder über Unterboihingen und Wendlingen in den Akten der Gestapo

WENDLINGEN (pm). Der Historiker Dr. Gerhard Hergenröder referiert zur Einstimmung auf das zum Stadtjubiläum erscheinende Buch der Schriftenreihe „Wendlingen am Neckar – Zwangsheirat oder Vernunftehe? Die Vereinigung zweier Gemeinden im NS-Staat 1940“ zum Thema „Wie der Staatsterror Alltag wurde – Unterboihingen und Wendlingen in den Akten der Geheimen Staatspolizei (Gestapo)“. Die Stadt Wendlingen lädt zu diesem Vortrag am Montag, 16. März, 19.30 Uhr, in den Treffpunkt Stadtmitte ein.

„Manchmal haben Diktatoren Pech. Gewöhnlich vernichten sie, was zu vernichten geht, wenn ihre Zeit vergangen ist. Das haben natürlich auch die Nazis getan, zumindest versucht. Durch einen Zufall sind wichtige Gestapo-Akten über ,dieses kleine hässliche Unterboihingen‘ (Original-Ton NS-Reichsstatthalter Wilhelm Murr am 19. April 1945) erhalten geblieben. Sie wollten keine Nazis werden, die Unterboihinger, sie jubelten nicht über die großen Siege Hitlers, sie grüßten untereinander immer noch mit dem vertrauten ,Grüß Gott‘ und nicht mit dem verlangten ,Heil Hitler‘.

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