Wendlingen

Wer liest, fördert seine Konzentration

08.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Waltraud Falardeau über die Bedeutung des Lesens für das Gehirn

OBERBOIHINGEN (pm). Vor Kurzem hatte die Bürgerwerkstatt Oberboihingen (Treffpunkt für Jung und Alt), diese gibt es seit 2002, zu einem Vortrag über die Bedeutung des Lesens für das Gehirn mit Dr. Waltraud Falardeau eingeladen. Eine engagierte Diskussion entwickelte sich zu den verschiedenen Beispielen: etwa im Internet zum Surfen, über Computerspiele für Kinder und Jugendliche und anderes. „Soll dies interessanter sein, als ein Buch zu lesen?“, so die Frage von Waltraud Falardeau. Mit den Kindern ein Bilderbuch anschauen oder ein Buch vorzulesen ist viel spannender, waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung gewiss. Es fördert die Konzentration, Neugier und Fantasie. Der Erwachsene kann darüber hinaus durch das Buch zu sich selbst finden und die hektische Welt ausblenden.

Überraschend war eine Altersstatistik über die Leser von Büchern. Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es spezifische Bücher, die gelesen werden wie fürs Studium. Die 40- bis 55-Jährigen lesen noch am meisten, wobei es bei den 60-Jährigen und älter wieder weniger wird.

Mit einem Zitat von Astrid Lindgren beendete Waltraud Falardeau den Abend: „Ja, das grenzenloseste Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten Mal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert.“

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