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Verluste wurden reduziert

19.09.2018, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seniorenzentrum belastet die Gemeinde weiter mit hohem Schuldenstand – Umbau von Zweibett- auf Einbettzimmer ab 2019

Das Seniorenzentrum in Köngen ist ein wenig das Sorgenkind der Gemeinde. Denn immer noch lasten knapp zwölf Millionen Euro Schulden auf dem Gebäude, das die Gemeinde im Jahr 1998 gekauft, mittlerweile jedoch an „Dienste für Menschen“ verpachtet hat. Nun soll das Stammkapital verringert werden um die Verluste auszugleichen.

Das Seniorenzentrum wird Kämmerin Astrid Peschke auch in den nächsten Jahren noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Foto: sg

KÖNGEN. Der Grund, den Kämmerin Astrid Peschke für diesen Schritt nannte, ist folgender: Für die Verbindlichkeiten in Höhe von knapp zwölf Millionen Euro, die immer noch auf dem Seniorenzentrum lasten, muss der Eigenbetrieb Zinsen zahlen. Und es werden Abschreibungen vorgenommen. Doch die Pachteinnahmen, die die Gemeinde von „Dienst für Menschen“ erhält, reichen nicht aus, um alle Aufwendungen auszugleichen. So entsteht Jahr für Jahr ein Verlust, der in die nächste Bilanz übertragen wird. Diese Verluste hatten sich 2014 zu einem Betrag von 1,6 Millionen Euro hochgeschaukelt. Steuerfachleute sprechen von einem Verlustvortrag, wenn ein Verlust in die Bilanz des nächsten Jahres übertragen wird.


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