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Wendlingen

Vergewaltigung war nicht nachweisbar

02.08.2017, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wernauer Geiselnehmer-Prozess: Gericht verhängt Bewährungsstrafe für Angeklagten

Der 43-Jährige, der am Stuttgarter Landgericht angeklagt war und in Wernau seine Ex-Freundin niedergeschlagen, entführt und dann in einem Waldstück bei Markgröningen vergewaltigt haben soll, ist nur noch wegen Geiselnahme und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Vergewaltigungsvorwurf war nicht nachweisbar.

WERNAU/STUTTGART. Die Vorwürfe gegen den Handwerker aus Cannstatt wogen am ersten Prozesstag noch sehr schwer. Und der Mann hätte nach ersten Einschätzungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft mit einer Freiheitsstrafe bis im zweistelligen Bereich rechnen müssen. Im gestern verkündeten Urteil gingen die Richter der 8. Großen Strafkammer am Stuttgarter Landgericht aber davon aus, dass die Version des Angeklagten, dass nämlich die angeklagte Vergewaltigung nach der Entführung einverständlich geschah, der Wahrheit entsprach, zumal auch das 31-jährige Opfer diese Geschichte im Zeugenstand als eine Art „Versöhnungs-Sex“ darstellte.


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