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Wendlingen

„Unkenntnis über Hartz IV“

29.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zimmermann sieht Aufklärungsbedarf über Hartz-IV-Bezüge

(pm) Der aktuelle politische Streit um die Regelsätze bei den sogenannten Hartz-IV-Empfängern zeigt nach Feststellung des Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann (CDU) eine erschreckende Unkenntnis über Umfang und Höhe der Regelsätze bezüglich Hartz IV. Ebenso sei auch beim abzugsfreien Hinzuverdienst eine fragwürdige Beschäftigungspraxis festzustellen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete befasst sich mit den Leistungsbezügen bereits seit geraumer Zeit. Das Ergebnis seiner Untersuchungen ist für ihn eindeutig: niemand sei auf zusätzliche Hilfe angewiesen und kein Kind einer Hartz-IV-Familie müsse sich zurückgesetzt fühlen. Es sei auch nicht zielführend, einzelne Leistungen unter die Lupe zu nehmen, sondern, wie bei einem normalen Arbeitnehmerhaushalt auch, die Gesamteinnahmen zu bewerten.

„Es ist schon eine bewusste Einengung des Blickfeldes, wenn man nur Teile des gesamten Hartz-Leistungspaketes betrachtet“, so Zimmermann. „Da kann ich nachvollziehen, dass man bei 215 Euro Regelsatz für ein Kind unter sechs Jahren auf den ersten Blick Zweifel haben kann, ob dies dem tatsächlichen Bedarf gerecht wird.“ Tatsächlich müsse man aber auch sehen, dass Kinder auch an anderer Stelle berücksichtigt werden. So zum Beispiel bei der Miete, den Mietnebenkosten oder auch bei den Kosten einer Klassenfahrt.


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