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Wendlingen

Stolpersteine zum Gedenken

15.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Künstler Gunter Demnig wird am Samstag in Kirchheim aktiv

KIRCHHEIM (pm). Bereits im vergangenen Jahr hat der Künstler Gunter Demnig in Kirchheim neun sogenannte Stolpersteine verlegt, die an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern sollen. Auf Initiative der Kirchheimer Frauenliste hatte sich zum Haushalt 2007 der Gemeinderat der Stadt Kirchheim entschlossen, auch in Kirchheim wie in vielen anderen Städten Deutschlands solche Stolpersteine verlegen zu lassen. Finanziert wurden die Steine von Spendern, die die jeweiligen Kosten für die Steine übernommen haben.

Da der Terminkalender des Künstlers aufgrund der großen Resonanz auf seine Aktion keinen früheren Termin zuließ, werden die vorläufig letzten fünf Stolpersteine in Kirchheim am kommenden Samstag, 16. Februar, verlegt. Die Steine, die sowohl an jüdische Mitbürger (wie die in der Alleenstraße 87 wohnende Familie Reutlinger) als auch an den polnischen Zwangsarbeiter Stefan Sydoriw erinnern, werden an insgesamt drei Standorten in der Stadt verlegt. Beginnen wird die Aktion, zu der die Bevölkerung eingeladen ist, vor dem Gebäude Alleenstraße 87 um 9 Uhr. Anschließend setzt sich die Aktion über die Herdfeldstraße 49 zur Eugenstraße 22 fort.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Bis Ende September 2007 hat er zirka 12500 Steine in 277 Ortschaften verlegt.


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