Wendlingen

Sternsinger von St. Kolumban bereiten sich auf ihren Einsatz vor

31.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Isabel, Vanessa, Anna, Franziska und Marie-Kristin – die Mädels werden ab Samstag ein Team sein und in Wendlingen als Sternsinger den Menschen gegen einen Obolus den Segen „C+M+B“ – Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus) – an die Türen schreiben. Denn die Sternsinger sammeln Geld für andere Kinder. In diesem Jahr lenken sie die Aufmerksamkeit auf gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Am Montag wurden die etwa 100 Kinder und Jugendlichen zwischen fünf und 20 Jahren im Gemeindehaus St. Georg eingekleidet und noch mal auf die am Samstag mit einem Aussende-Impuls startende Aktion eingestimmt. Sie probten ihre Sprüche, übten ein weiteres Mal ihre Lieder ein und Uschi Bangert und Dan Freisen von der Katholischen Kirchengemeinde erklärten den Sternsingern auch nochmals den Ablauf vor den Wendlinger Haustüren. So lautete ein Ratschlag: „Niemals mit vollem Mund an einer Haustür klingeln“. Und auch: „Wenn ihr euch zofft, dann sollte spätestens an der nächsten Haustür wieder Frieden sein“, riet Uschi Bangert den Jungs und Mädchen. Danach wurden die Gewänder an die kleinen und auch nicht mehr so kleinen Könige verteilt. Lieber ein rotes? Oder ein blaues? Oder passt ein grünes doch besser? Und ist es lang genug? Die Auswahl fiel manchen ganz schön schwer. Und kaum war das Gewand gefunden, kam mit der Wahl der Kopfbedeckung schon die nächste Hürde. Gewänder und Kopfbedeckungen wurden übrigens von fleißigen Mütterhänden genäht und gebastelt. Und die Eltern werden ab Samstag eingespannt – für Fahrdienste, Teekochen und die Essenszubereitung. Denn für die Kinder und Jugendlichen im Einsatz gibt es natürlich ein warmes Essen an allen Einsatztagen, das im Gemeindezentrum eingenommen wird. sg

Wendlingen