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Wendlingen

Statt einer Brücke nun eine Unterführung für Radfahrer

19.07.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bereits im November vergangenen Jahres wurde der Rad- und Fußweg zwischen Wendlingen und Unterboihingen, der von Schülern, aber auch von Freizeitradlern und Spaziergängern gerne genutzt wird, um das Baufeld des künftigen Albvorlandtunnels herumgebaut. Damit sollten Begegnungen mit Baustellenfahrzeugen vermieden werden. Angekündigt worden war diese Maßnahme anlässlich einer Informationsveranstaltung im Treffpunkt Stadtmitte im Juni 2016. Teil dieses verlegten Radwegs sollte auch ein Brückenbauwerk sein, das über die Baustraße hinwegführt. Aus der Brücke ist mittlerweile eine Unterführung geworden, die kürzlich fertiggestellt worden war und einen hoffentlich kreuzungsfreien Radverkehr ermöglicht. Ebenfalls waren bei manchen unserer Leser Fragen zu den massiven Lagerungen von Ober- und Unterboden auf den Wiesen rund um das Baufeld aufgekommen. Wie Projektleiter Jens Hallfeldt von der Projektgesellschaft Stuttgart-Ulm der Deutschen Bahn anlässlich einer Baustellenbegehung des Wendlinger Gemeinderats erklärte, sei der Ober- oder auch Mutterboden, der auf dem heutigen Baufeld vorgefunden wurde, von erstaunlicher Tiefe (zwischen zehn und 88 Zentimetern) und guter Qualität. Er werde, genau wie der Unterboden, auf den von der Baufirma Implenia angepachteten Wiesen zwischengelagert. „Dafür werden Flächen in der Größenordnung von sechs Fußballfeldern benötigt“, gibt Hallfeldt eine Vorstellung davon, wie viel Erdbewegung es auf der Wendlinger Baustelle gibt. Nach Beendigung der Baumaßnahmen soll die Erde wieder auf der Baufläche eingebracht werden. sg/Foto: Jüptner

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