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Wendlingen

Stadt im Würgegriff

21.01.2010, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Szenario ist schlimmer kaum auszumalen: Autobahn im Süden, Bundesstraße 313 und der Schienenstrang der Neckartalbahn im Westen, die Landesstraße 1200 und die S-Bahn mitten durch die Stadt. Darüber die Einflugschneise der Flieger. Die ICE-Neubaustrecke entlang der A 8 wird dazukommen. Ebenso die Güterzugeinschleifung von der bestehenden Bahntrasse am Wendlinger Stadtteil Unterboihingen vorbei zur Neubaustrecke. An Lärm und Luftverschmutzung mangelt es in Wendlingen nicht. Doch damit nicht genug. Jetzt kommt ein neues Problem dazu. Der Aktionsplan des Regierungspräsidiums zur Luftreinhaltung in der Landeshauptstadt beschert Wendlingen weitere Belastungen. Der Lkw-Verkehr aus der Region um Stuttgart wird verlagert auf die B 313. Pech für Wendlingen, das knapp außerhalb der Schutzzone liegt.

Wendlingen befindet sich im Würgegriff. Wenn es um die Verteilung von Belastungen geht, scheint die Stadt in der ersten Reihe zu stehen. Geht es um Entwicklungschancen aber – beispielsweise über eine Höherstufung vom Klein- zum Unterzentrum –, gehört die Stadt im Fadenkreuz vieler Verkehrsknotenpunkte zu den Verlierern der Region.


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