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Wendlingen

Sprengungen am Albvorlandtunnel

14.09.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeiten an sieben Tagen im 24-Stunden-Betrieb

WENDLINGEN (pm). Wie die Projektgesellschaft für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm in einer Presseerklärung mitteilt, beginnen am Montag, 18. September, auf Wendlinger Gemarkung die Arbeiten für das Portal des Albvorlandtunnels. Gearbeitet wird an sieben Tagen im 24-Stunden-Betrieb.

Die ersten 400 Meter der Nordröhre des Albvorlandtunnels werden in konventioneller Bauweise, also mit Baggern und mittels Lockerungssprengungen, hergestellt. Sprengungen sind deswegen notwendig, weil bei Erkundungsbohrungen Fels- und Gesteinsschichten vorgefunden wurden, die mit einem Bagger möglicherweise nicht gelöst werden können.

Lockerungssprengungen können in Form eines dumpfen Grollens, das mehrere Sekunden andauert, wahrgenommen werden – unter Umständen bis zu 500 Meter um den Sprengort herum. Sobald die Arbeiten tiefer im Erdreich gemacht werden, nimmt die Schallimmission ab. Möglicherweise gehen die von den Sprengungen stammenden Geräusche auch im Geräuschpegel der Autobahn unter.

Wie die Projektgesellschaft mitteilt, erfolgen die Sprengungen unter sorgfältiger Prüfung und Aufsicht der Landesbergdirektion Baden-Württemberg. Die Auftragnehmer der Bahn werden die Sprengungen mit eigenen Messgeräten an repräsentativen Messstellen überwachen.

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