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Wendlingen

Sorge um die Geothermie

02.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MdL Karl Zimmermann: Problemfälle hätten verhindert werden können

(pm) Als Alternative zur Heizung mit Öl und Gas hat die oberflächennahe Geothermie besonders im Kreis Esslingen viele Anhänger gefunden. Der Kirchheimer CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann sorgt sich nach den Fettbohrungen im badischen Staufen und in Schorndorf um die Akzeptanz dieser CO2-armen Wärmegewinnung.

Die aktuellen Problemfälle hätten bei fachgerechten und vorsichtigen Bohrungen verhindert werden können, ist sich Karl Zimmermann sicher. „Die Geothermie ist eine der cleversten Heizalternativen, die ich kenne“, so Zimmermann. „Es wäre fatal, wenn wir diese ressourcenschonende Energie wegen fehlerhafter Ausführung an zwei Orten nun nicht weiterverfolgen“, mahnt Zimmermann. Für ihn liegt der Schlüssel in einer guten Ausbildung, Zertifizierung und Überwachung der Bohrunternehmen. In Staufen und in Schorndorf habe man grundlegende Regeln missachtet und damit ein Aufquellen der unter der Stadt liegenden Gipsschichten ermöglicht. Trotzdem sei nicht jedes Absinken eines Gebäudes und jeder Riss in einer Hauswand auf eine Geothermiebohrung zurückzuführen.

Im Kreis Esslingen zieht Karl Zimmermann eine positive Bilanz. Der Kreis ist in der Region führend, was den Einsatz der Geothermie angeht. 327 Anlagen wurden dort allein in den vergangenen beiden Jahren genehmigt. Insgesamt stehen im Kreis über 700 Erdwärmeanlagen.


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