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Wendlingen

Sie mischen sich ein, wenn.s kracht

04.05.2005, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die jungen Streitschlichter genießen an der Wendlinger Ludwig-Uhland-Schule besonderen Respekt

WENDLINGEN. Sie engagieren sich ehrenamtlich. Sie wollen Vorbild sein. Sie greifen dort ein, wo andere sich „in die Wolle“ kriegen. Sie reden mit Engelszungen und üben Gelassenheit, um Gewalt erst gar nicht aufkommen zu lassen. Und sie entsprechen mit dieser Einstellung so gar nicht dem Bild, das die Gesellschaft sich so gern und leichtfertig von Hauptschülern macht. Die Rede ist von den Streitschlichtern der Wendlinger Ludwig-Uhland-Schule.

Die Streitschlichter, das sind Leonie Klein, Nadine Hülsemann, Benjamin Murr, Sebastian Hofmann, Sarah Guttmann, Stefanie Baumann, Marcello Calabrese, Philipp Draegestein, Sebastian Koreng, Timo Sauter, Robert Ulrich, Lena Klein, Tanja Stärk und Alexandra Groll. Streitschlichter sind sie geworden, weil ihre jeweiligen Klassenlehrer ihnen dieses Amt zunächst einmal einfach zutrauten. Das macht die jungen Leute aus der Wendlinger Ludwig-Uhland-Schule mächtig stolz.

In vielen freiwilligen Stunden haben die Jungen und Mädchen gelernt, selbst ruhig und gelassen zu bleiben, für keinen der Streitenden Partei zu ergreifen und über das, was bei Schlichtungsgesprächen gesprochen wird, Stillschweigen zu wahren. Das hat einige freiwillige Nachmittage gebraucht, drei Tage verbrachte man gemeinsam zur Ausbildung sogar außerhalb der Schule. Und das war alles andere als Pflicht.


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