Wendlingen

Sanierung des Deuschle-Areals schreitet schneller voran

10.04.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wer dieser Tage entlang der Behrstraße in Wendlingen fährt, stößt ungefähr zwischen der Goethestraße (im Anschluss an die Firma Sträb) und der Fabrikstraße auf ein riesiges freies Baufeld. Kaum zu glauben, dass dort bis vor Kurzem alte Fabrikbauten wie Lager- und Betriebshallen, ein Wohnhaus und ein mehrstöckiges Verwaltungsgebäude der ehemals hier ansässigen Modell- und Formenbaufirma Deuschle gestanden haben. Das Unternehmen war bereits vor vielen Jahren nach Wernau umgezogen. Das Areal zerfiel zunehmend und beherbergte einige kleinere Unternehmen. Das Immobilienunternehmen Brauneisen aus Wendlingen kaufte das fünf Hektar große Gelände und ließ die Gebäude in den letzten Wochen abbrechen. Vor dem Abbruch wurden die Gebäude entkernt, Bauabfälle sortiert und getrennt entsorgt, recycelbare Materialien in den Verwertungskreislauf zurückgeführt. Die restliche Sanierung des Baugrunds soll in den nächsten Wochen stattfinden. In vier bis sechs Wochen, so schätzt Ingo Brauneisen, könnte die ehemalige Industriebrache komplett saniert sein. „Wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden“, sagte Brauneisen gegenüber unserer Zeitung. „Dank unserer guten Vorbereitung sind wir wesentlich früher dran als ursprünglich erwartet.“ Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Deuschle-Areal“ wird das Grundstück zur Wohnbebauung umgenutzt. In zwei Bauabschnitten sollen fünf Mehrfamiliengebäude mit einer zentralen Tiefgarage entstehen. Links steht noch das alte Trafohäuschen, das ebenfalls abgebrochen wurde. gki/Foto: Kiedaisch

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