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Wendlingen

S-Bahn-Südumfahrung nötig

04.12.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freie Wähler sichern der Stadt Wendlingen Unterstützung zu

WENDLINGEN (pm). Eine S-Bahn-Linie mitten durch die Stadt mit sechs höhengleichen Bahnübergängen wie derzeit in Wendlingen sucht man im übrigen Gebiet des Verbands Region Stuttgart vergebens. Abgesehen von den Gefahren und der Lärmbelästigung für die Anwohner ist die Stadtentwicklung Wendlingens durch die Trennwirkung der S 1 erheblich eingeschränkt. Die Regionalfraktion der Freien Wähler, die sich vor Ort einen Eindruck verschaffte, sichert den Wendlingern Unterstützung bei ihrem Anliegen zu, zumindest langfristig eine Südumfahrung zu erhalten.

Die Inbetriebnahme der S 1 von Plochingen nach Kirchheim ist zur Erfolgsgeschichte geworden. Wie Wendlingens Bürgermeister Steffen Weigel vor Ort betonte, wollte seine Stadt dieser Maßnahme nicht im Weg stehen. Deshalb sei man mit einer Übergangslösung unter der Voraussetzung einverstanden gewesen, dass die ursprünglich geplante Südumfahrung in absehbarer Zeit realisiert werde. Darauf habe Wendlingen unter dem Aspekt eines Vertrauensschutzes einen moralischen Anspruch.

Der Verkehrsexperte der Regionalfraktion, Bernhard Maier, sieht in der Umfahrung in Verbindung mit einem möglichen Haltepunkt Speckweg die Chance deutlicher Verbesserungen: Ringschluss der S-Bahn über das Neckartal, schnelle S-Bahn-Verbindung des Raumes Kirchheim nach Sindelfingen und auf die Filder mit dem Flughafen.


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