Wendlingen

Proppenvolles Stadtmuseum zur Eröffnung der Puppenhausschau

28.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

110 Besucher sorgten gestern Morgen bei der Eröffnung der Ausstellung „Traumwelt Puppenstube“ für ein proppenvolles Wendlinger Stadtmuseum. Mancher Gast sah sich beim Betrachten der vom Museumsverein liebevoll zusammengestellten 30 Exponate wieder in die eigene Jugendzeit zurückversetzt. „Puppenstuben waren in meiner Jugend etwas Faszinierendes, womit aber leider meistens nur die Mädchen spielen durften“, erinnerte der stellvertretende Bürgermeister Alois Hafner an seine Jugenderlebnisse. „Man konnte sich damit eine eigene Traumwelt aufbauen“, schwärmte Hafner in seiner Eröffnungsrede. Über 100 Stunden habe das Museumsteam in die Vorbereitung der Ausstellung investiert. Die Puppenstuben wären oft ohne Möbel angeliefert worden, und hätten daher aus dem Eigenbestand aufgerüstet werden müssen, berichtete der Vorsitzende des Museumsvereins Peter Hoefer, einer der Hauptorganisatoren der Ausstellung. Die Geschichte der Puppenstuben geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. „Hauptmotiv der Puppenstuben war, die Mädchen damit spielerisch auf ihre späteren hausfraulichen Aufgaben vorzubereiten.“ Die in der Wendlinger Ausstellung, die noch bis zum 5. Februar zu sehen ist, ausgestellten Stücke stammen überwiegend aus dem Zeitraum von 1900 bis 1960. Für die gelungene musikalische Umrahmung der Vernissage sorgten die beiden Schülerinnen Elisabeth Beier (Oboe) und Ann-Katrin Schulze (Klavier). Fritz

Wendlingen