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Pflegenotstand ist kein Hirngespinst

01.06.2015, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pflegepädagogin Cornelia Zink benennt im Interview Missstände und zeigt Wege auf, die eine würdevolle Pflege ermöglichen

Die Pflege älterer Menschen ist eine der großen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss. Für die Pflegeexpertin Cornelia Zink sind die Probleme jedoch lösbar, wenn die Weichen in die richtige Richtung gestellt werden und auch Missstände benannt werden dürfen.

Frau Zink, die Zahl der Pflegebedürftigen wird bis im Jahr 2030 nach Prognosen auf 3,4 Millionen Personen angestiegen sein. Wie müssen Politik und Gesellschaft dieser Entwicklung begegnen?

Um die Pflege trotz der hohen Zahl von 3,4 Millionen Pflegebedürftigen gut gestalten zu können, bedarf es eines gesamtgesellschaftlichen Umdenkens. Das vom CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich kürzlich in Ihrem Interview angesprochene Pflegestärkungsgesetz ist ein Anfang. Auch eine neue Definition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, der helfen soll, den Pflegebedarf von Demenzkranken zu ermitteln, ist sicher ein richtiger Schritt. Dennoch müssen die Handlungsfelder noch ausgeweitet werden.

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