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Wendlingen

Omnibusbahnhof nimmt weiter konkrete Züge an – Verkehrsführung wird beibehalten

15.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch wenn die Bauarbeiten für den Busbahnhof am Wendlinger Bahnhof zügig voranschreiten, wird sich am voraussichtlichen Fertigstellungstermin Mitte Dezember nichts ändern. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer mit sporadischen Verkehrsbehinderungen vor allem zu den Stoßzeiten morgens und abends rechnen. Die Baustelle kann im Einbahnverkehr aus Richtung Behrstraße passiert werden. Die Zufahrt zum Bahnhofsgebäude und den dortigen Läden ist auch aus Richtung Unterboihingen möglich. Voll gesperrt ist die Einmündung zur Bahnhofstraße über die Weberstraße. Alle Buslinien fahren an der alten Stuttgarter Straße ab. Der überörtliche Verkehr wird gebeten, die Verkehrsroute über die Schützenstraße und die Heinrich-Otto-Straße zu nutzen. Zu Stauungen kommt es immer wieder in den Hauptverkehrszeiten auf der Achse Albstraße, Neuffenstraße und Kapellenstraße zur L 1200. Im Vorfeld der Einrichtung einer Umleitung hätte die Überlegung gestanden, die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Neuffen-/Kapellenstraße zu ändern, erklärte Fred Schuster, zuständig für das Verkehrswesen. „Wir wollten jedoch in die Verkehrsführung nicht eingreifen.“ Denn, so gegensätzlich wie einfach es auch klingen mag, stehender Verkehr bildet für Verkehrsexperten keine Gefahr. In Anbetracht der Tatsache, dass neben dem herkömmlichen Autoverkehr auch verstärkt Schülerverkehr, Busverkehr und Radverkehr an dieser Stelle zu verzeichnen sind, erhöhe jede Veränderung das Risiko, dass etwas passieren könne. Die Gefahr, dass jemand unbeabsichtigt – wie gewohnt – auf seinem Vorfahrtsrecht in der Kapellenstraße besteht, sei zu groß. Außerdem habe man im Vorfeld auch geprüft, ob ein längeres Ampelsignal von der Kapellenstraße auf die Ulmer Straße eine Verbesserung bringen würde. Dies hätte aber einen erhöhten finanziellen Aufwand erfordert, da auch die Ampelsignalanlage an der Germania-Kreuzung in die Umprogrammierung miteinbezogen hätte werden müssen. All diese Überlegungen zusammen hätten dazu geführt, keine Nachbesserungen anzustellen, erläuterte Schuster. – Dagegen ist seit etwa zwei Monaten das Anforderungssystem für die Busfahrer eingerichtet. Um lange Wartezeiten für die Ein- beziehungsweise Ausfahrt Stuttgarter Straße/Behrstraße zu vermeiden, können die Busfahrer mit einer Anforderungstaste die Fußgängerampel auf der Stuttgarter Straße jetzt regeln. gki

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