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Wendlingen

Millimeterarbeit mit Betonkoloss

02.11.2017, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An der Baustelle „Schützenstraße“ wurde am Montag das Unterführungsbauwerk in den Bahndamm eingeschoben

Ein Koloss wird an seinen Platz geschoben: Die Unterführung (links) wurde am Montag in Millimeterschritten in Richtung Gleisbett versetzt. Rechts ist noch eine der Hilfsbrücken zu sehen, die im September verlegt wurden. sg

WENDLINGEN. In Millimeterschritten rutschte das 1800 Tonnen schwere Betonteil am Montagnachmittag in Richtung Gleisbett. Hydraulische Pressen, die sich an dicken Stahlseilen, die durch das Unterführungsbauwerk gespannt sind, entlanghangeln, drücken den Betonquader in seine Endlage. Da die Unterführung eine leichte Linkskurve macht, muss zwischendurch immer wieder nachjustiert werden. Für Bauleiter Arno Steiniger ein Tag höchster Konzentration. Jetzt sollte möglichst nichts dazwischenkommen. Um 19.30 Uhr saß die trapezförmige Betonunterführung dann an Ort und Stelle.

Klar, dass einige technikbegeisterte Zuschauer sich das Schauspiel nicht entgehen lassen wollten und mit Fotoapparaten bewaffnet an den Bauzäunen stehen. Schon bei der Entfernung der beiden, je 56 Tonnen schweren, Gleishilfsbrücken, die erst im September eingebaut worden waren, boten sich spektakuläre Fotomotive.


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