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Köngen zahlt derzeit beim Abwasser drauf

01.10.2018, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat beschließt Beitritt zu Breitbandzweckverband

Die Endabrechnung für die Kosten der Abwasserbeseitigung 2017 legte Kämmerin Astrid Peschke kürzlich dem Gemeinderat vor. Das Ergebnis: Insgesamt steht unter dem Strich ein Minus von 31 673 Euro. Außerdem fasste der Gemeinderat auch den Grundsatzbeschluss, dem Kreiszweckverband für die Breitbandversorgung beizutreten.

KÖNGEN. Die Abwässer der Köngener Haushalte werden in der öffentlichen Kanalisation gesammelt, zur Kläranlage transportiert und dort gereinigt. Das kostet Geld. Zur Deckung der Kosten für diese öffentliche Abwasserbeseitigung ist die Erhebung der Abwassergebühr notwendig.

Und mit den Gebühren für Abwasser ist es so eine Sache. Das Kommunalabgabengesetz des Landes Baden-Württemberg besagt, dass die Gebühren, die eine Gemeinde oder Stadt bei ihren Bürgern einfordert, höchstens so hoch sein dürfen, dass die Kosten gedeckt werden. Eine Gemeinde kann die Gebühren auch für einen mehrjährigen Zeitraum festlegen. Übersteigen am Ende dieses Zeitraums die eingenommenen Gebühren die tatsächlich angefallenen Kosten, so muss die Gemeinde diese Mehreinnahmen durch eine neue Gebührenkalkulation innerhalb der folgenden fünf Jahre ausgleichen. Gleiches gilt, wenn mehr Kosten angefallen sind, als die Gemeinde an Gebühren eingenommen hat.


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