Wendlingen

Kleinod inmitten der Stadt

16.08.2016, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An Mariä Himmelfahrt werden dem Brauch nach Kräutersträuße gebunden – Kräutergarten bei der Kapelle Maria Hilf in Wernau

WERNAU. Gestern war Mariä Himmelfahrt. Ein katholischer Feiertag. Nicht zu verwechseln mit Christi Himmelfahrt, der war am 5. Mai. Die Katholiken gedenken an diesem christlichen Fest an den Tod der Muttergottes und an ihre Aufnahme in den Himmel.

Nach der Legende soll Jesus in der Nacht nach der Beerdigung Maria in den Himmel geholt haben. Kurz darauf soll über ihrem Grab ein würziger Duft aufgestiegen sein. Die Apostel ließen das Grab öffnen und fanden statt des Leichnams „wunderschöne Blumen und duftende Kräuter“. Darauf geht der Brauch in der katholischen Kirche zurück, dass zu Mariä Himmelfahrt Kräutersträuße im Gottesdienst geweiht werden. Zu Hause werden sie dann aufgehängt und getrocknet. Der Brauch soll die Bewohner und Familie vor Unglück und Krankheiten schützen.

So wie in Unterboihingen, wo der Frauenbund wie jedes Jahr wieder viele duftende Kräutersträuße gebunden hat, hat auch der Frauenbund St. Magnus in Wernau gestern im Gottesdienst die Sträuße weihen lassen.

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