Wendlingen

Keine Bedenken gegen Pipeline

04.03.2015, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat in Köngen bezieht Stellung zur geplanten Kerosinleitung

KÖNGEN. Auf einer Länge von 1,8 Kilometer ist die Köngener Gemarkung von der geplanten Kerosinpipeline zum Flughafen Stuttgart betroffen. Im Rahmen des laufenden Raumordnungsverfahrens sind die Kommunen aufgefordert, Stellungnahme zu dem Vorhaben zu beziehen. Am Montag äußerte sich der Köngener Gemeinderat dazu, indem er gegen die Variante 1 (kürzere Verbindung etwa parallel zur Autobahn) keine Bedenken erhebt. Das Gremium stimmte der Variante einstimmig zu.

Insbesondere die Tatsache, dass durch die geplante Verbindungsleitung die Gefahrguttransporte vermieden werden, der Kohlendioxid-Ausstoß reduziert wird und ebenso weniger Lärm durch Lastwagen entsteht, hat Gemeinde und Gemeinderat dazu bewogen, dem Vorhaben positiv gegenüber zu stehen.

Der endgültige Trassenverlauf für die Kerosinleitung steht derzeit noch nicht fest. Momentan zieht sich der Korridor im Bereich der Lerchenhöfe über die Köngener Gemarkung. Im Planfeststellungsverfahren wird ihr Verlauf dann detailliert ausgeführt. Die Leitung wird im Boden verlegt.

Angebunden wird die neue Leitung an die bestehende Treibstoffpipeline des Central Europe Pipeline Systems (CEPS) im Streckenabschnitt zwischen Tübingen und Aalen.

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