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Wendlingen

Jäger wollen nicht zurück ins Mittelalter

05.06.2018, Von Daniela Haußmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit Lebendfallen will Landwirtschaftsministerium Schwarzwildbestände reduzieren und Afrikanische Schweinepest eindämmen

Wer einen historischen Ausflug in die Kirchheimer Jagdgeschichte macht, stößt unweigerlich auf die Hofgärten. Einst wurde das Wild für die adeligen Jagdgesellschaften in den Anlagen zu-sammengetrieben. Hinter verschlossenen Toren wurde ein Tier nach dem anderen erlegt, während die noch Lebenden in panischer Angst sprichwörtlich die Wände hochgingen.

Kirchheims Kreisjägermeister Kälberer meint: Saufänge zu benutzen, ist „eine brutale Jagdmethode, die dem Tierschutz zuwiderläuft“. Die Landesregierung testet dies gerade. Foto: Haußmann

„Das waren Zeiten, in denen es den Schusswaffen an Reichweite und den Projektilen an Durchschlagskraft fehlte“, erzählt German Kälberer. Sogenannte Saufänge, in die sich auch andere Tiere verirrten, schienen da ein probates Mittel zu sein, wie der Vertreter der Jägervereinigung Kirchheim erklärt.

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