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Wendlingen

Illegale Bauten nachträglich legalisiert

27.07.2018, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinde erteilt nach langer Gegenwehr das kommunale Einvernehmen – Ordnungswidrigkeitsverfahren steht noch aus

OBERBOIHINGEN. Der Anbau eines Geräteraums, die Vergrößerung einer Terrasse und nicht unerheblich hohe Stützmauern – all das wollte ein Grundstückseigentümer im Plangebiet „Kirchrain“auf seinem Grundstück errichten. Die Stützmauern und die vergrößerte Terrasse befanden sich zudem außerhalb des Baufensters. Eine Genehmigung hatte der Bauherr nicht, baute aber trotzdem. Und das brachte die Gemeinderäte schon im September 2017 auf die Palme. Denn auf die Schliche gekommen war man dem Bauherr erst bei einer Baukontrolle des Landratsamtes (wir berichteten).

Da die Gemeinde zwar kein eigenes Baurechtsamt hat, andererseits jedoch das Recht hat, hinreichenden Einfluss auf die Bebauung ihres Gemeindegebiets auszuüben, kann der Gemeinderat das kommunale Einvernehmen zu einem Bauantrag auch versagen. Und als das Gremium im September erstmals über den Bauantrag beriet, tat er denn auch genau das.

Der Bauherr reichte nach Aufforderung des Landratsamtes im Oktober 2017 einen Bauantrag ein und suchte auch den Konsens mit den Nachbarn. Die erklärten sich daraufhin schriftlich mit den Anbauten einverstanden. Im November musste daher der Gemeinderat erneut darüber entscheiden, ob er dem Bauantrag zustimmt. Und versagte dem Bauherrn erneut das kommunale Einvernehmen.


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