Wendlingen

„Ich würde mein Baby so gerne mögen“

26.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landratsamt Esslingen will mit der Veranstaltungsreihe „Babyglück“ mehr Aufmerksamkeit für Schwangere und Mütter erreichen

(la) „Ich würde mein Baby so gern mögen, aber es ist mir fremd. Ich bin energielos. Mir fallen die Wände auf den Kopf!“ – kaum eine junge Mutter äußert solche Sätze offen.

Neugeborene Kinder waren meist sehr erwünscht und mit vielen Glückserwartungen verknüpft und eine Schwangerschaft wird zudem in der Öffentlichkeit mit vielen romantischen Idealen verbunden. Dass die Geburt eines Kindes die größte Umstellung für die Psyche und alle Lebensbereiche im Leben einer Frau darstellt, tritt regelmäßig in den Hintergrund. Heute ist aber davon auszugehen, dass etwa 20 Prozent der Mütter nach der Geburt eines Kindes oder bereits während der Schwangerschaft unter psychischen Beschwerden leiden. Sie werden in ihrer Häufigkeit und Tragweite häufig unterschätzt und bleiben oft unerkannt. Dies erhöht die Gefahr einer Verfestigung der Schwierigkeiten und einer langfristigen Beeinträchtigung der körperlichen und psychischen Entwicklung des Kindes. Psychische Beschwerden gefährden die Fähigkeit, sich uneingeschränkt auf das Kind einzulassen.

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