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Wendlingen

"Ich bin dann mal - in Russland"

05.07.2008, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit 69 Jahren startet der Wendlinger Kurt Isele seine zweite berufliche Karriere – Als Anlagenbauer für Volkswagen in Russland

WENDLINGEN. Ein bewegtes Arbeitsleben hat Kurt Isele bereits hinter sich. Als gelernter Bauschlosser hat er beim Daimler gearbeitet, als Maschinenbauingenieur hat er Käsereien, Molkereien, Mälzereien und Brauereien aufgebaut. Mit 23 Jahren drückte er noch einmal die Schulbank und studierte. Ein Ausflug in die eigene Selbständigkeit endete zwar mit einer Bruchlandung, doch Isele rappelte sich wieder hoch und war für ein Ingenieurbüro 20 Jahre für VW sehr erfolgreich als Anlagenbauer tätig. Vor zwei Jahren, mit 67, wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Jetzt mit 69 Jahren startet der Maschinenbauingenieur noch einmal durch. Er geht für zwei Jahre nach Russland und baut dort für Volkswagen ein Werk mit bis zu 25 000 Beschäftigten auf.

„Ich bin dann mal weg“ – dieser Buchtitel des Bestsellers von Hape Kerkeling passt auch zu Kurt Isele – nur mit dem Unterschied, dass der Anlagenbauer nicht für mehrere Wochen „auf Wanderschaft“ geht, sondern sein Zuhause in Wendlingen gegen zwei Berufsjahre in Russland eintauscht. Am Donnerstag ist Iseles Flieger Richtung Moskau abgehoben.


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