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„Ich begreife es nicht“

30.04.2015, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am zweiten Prozesstag um die Kindstötung in Köngen sagte der Vater der Kinder aus

KÖNGEN/STUTTGART. Als Bruder-Schwester-Verhältnis bezeichnete der Vater der beiden getöteten Mädchen seine Beziehung zu seiner Frau am Mittwochvormittag. Der 53-Jährige nahm das Zeugnisverweigerungsrecht, das ihm als Ehemann zusteht, nicht in Anspruch und antwortete ausführlich auf die Fragen des Vorsitzenden Richters Wolfgang Hahn, des Verteidigers Markus Bessler und des Gutachters Dr. Peter Winckler.

Das Verhältnis zu seiner Frau, das in den ersten Jahren gut gewesen sei, habe sich nach der Geburt der älteren Tochter gewandelt. Seine Frau habe die Dinge, die er getan habe, nicht verstanden, habe sich viele Sorgen gemacht und Angst gehabt. Im Dezember 2013 habe er seiner Frau gesagt, dass er den Druck, die Spannung nicht mehr aushalte. „Ich war damals kurz vor dem Zusammenbruch“, sagte er. Im März oder April 2014 habe er nochmals mit ihr gesprochen, ihr gesagt, er wolle eine Veränderung ihrer Beziehung, aber keine Trennung. Auch im Sommer habe er mit seiner Frau nochmals gesprochen, Vorschläge für Veränderungen gemacht, aber man sei nicht weitergekommen.


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