Wendlingen

Hostien backen für die Erstkommunion

26.04.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Osterdienstag haben Erstkommunionkinder aus Oberboihingen und Wendlingen eine Hostienbäckerei im bayrisch-schwäbischen Ursberg besucht, um dort zu erfahren, wie man die Hostien für den Gottesdienst herstellt. Nur aus Wasser und Weizenmehl dürfen die kleinen Oblaten-Brote hergestellt werden, erklärte Schwester Marietta Kirchenmaier von den Franziskanerinnen, die die Bäckerei betreiben. Wie ein Waffeleisen sieht das Backgerät aus, doch ist es viel komplizierter, die hauchdünnen Brotfladen zu backen. In Handarbeit werden die kleinen runden Hostien aus dem Rohling herausgestanzt, jede Hostie ist mit einem schönen Bild geprägt. Zwar werden die Erstkommunionkinder bei ihrer ersten heiligen Kommunion an den beiden kommenden Sonntagen dickere Oblaten empfangen, die zuvor in der feierlichen Messe in den Leib Christi verwandelt wurden, doch haben sie auch aus Ursberg eine Tüte Hostien mitgenommen, um am Tag nach der Erstkommunion damit ihren Dankgottesdienst zu feiern. mjw

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