Anzeige

Wendlingen

Großes Durcheinander bei der Grunderwerbsteuer

06.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Steuererhöhung soll ein jährliches Mehraufkommen von etwa 355 Millionen Euro bringen

(pm) Das Vorgehen der Landesregierung bei der Erhöhung der Grunderwerbsteuer sorgt für massive Verunsicherung bei Käufern, Kommunen und in der Immobilienbranche. Der CDU-Abgeordnete Karl Zimmermann versucht Betroffenen im Wahlkreis zu helfen, stößt aber bei der Landesregierung und im Ministerium auf widersprüchliche und verwirrende Aussagen.

Die Steuererhöhung soll ein jährliches Mehraufkommen von etwa 355 Millionen Euro bringen. Wer ein Grundstück erwirbt, muss dafür Grunderwerbsteuer entrichten. Diese war ursprünglich bundeseinheitlich auf 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage festgelegt. Seit 2006 dürfen die Bundesländer jedoch selbst bestimmen, wie hoch der jeweilige Steuersatz sein soll. Von diesem Recht haben einige Bundesländer bereits Gebrauch gemacht, Thüringen und Brandenburg haben auf 5,0 Prozent erhöht. Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Bremen und Hamburg verlangen 4,5 Prozent. Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wollen ebenfalls an der Steuerschraube drehen. Gerade Baden-Württemberg und Bayern hatten bislang keine Erhöhungen vorgenommen, da die Immobilienpreise bereits relativ hoch angesiedelt sind.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 27% des Artikels.

Es fehlen 73%



Anzeige

Wendlingen