Wendlingen

Genetische Vielfalt bei Nahrungspflanzen

08.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag bei SPD 60 plus im „Hefekränzle“ in Wendlingen

WENDLINGEN (pm). Beim letzten Treffen des SPD-60plus-Kreisverbands sprach der Wissenschaftler Dr. Ulrich Posselt zum Thema „Genetische Vielfalt bei Nahrungspflanzen“ im Café Hefekränzle in Wendlingen.

Der Referent, ehemaliger Wissenschaftler der Universität Hohenheim, schlug einen Bogen vom Beginn des Ackerbaus vor circa 10 000 Jahren bis in die heutige Zeit. Erst seit 100 Jahren wisse man, dass sich unsere Nutzpflanzen in bestimmten Regionen der Welt entwickelt haben. Das wohl älteste dieser Genzentren ist der sogenannte „fruchtbare Halbmond“ im Nahen Osten. Dort wurden die Jäger und Sammler sesshaft und begannen die Wildformen zu nutzen. So entstanden die ältesten, noch heute bekannten Nahrungspflanzen: Einkorn, Emmer, Gerste, Linsen, Erbsen und Lein. Laut Posselt sei damals sowohl bei den Wild- als auch den Kulturformen eine riesige genetische Vielfalt vorhanden gewesen, die nur noch zum Teil existiere. In den letzten Jahrzehnten wurde diese Vielfalt gesammelt und in den sogenannten Genbanken eingelagert.

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