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Wendlingen

„Gegen den Strom“

16.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alpine Wandertage im Lechquellgebirge

OBERBOIHINGEN (pm). Anfang August war die Ortsgruppe Oberboihingen des Schwäbischen Albvereins zum Bergwandern im Lechquellgebirge. Die zehn Teilnehmer waren von den drei Wanderungen, bei der jede ihren eigenen Charakter hatte, täglich aufs Neue begeistert.

Los ging es in Lech, das 2004 zum schönsten Dorf Europas gekürt wurde. Die erste Etappe des Lechwegs, die vom Formarinsee nach Lech führt, stand auf dem Programm – aber eben „gegen den Strom“, also von Lech zum smaragdgrünen Formarinsee. Entlang des jungen Lechs, der sich wild sprudelnd über Felsen stürzt oder ruhig glitzernd dahinfließt wanderte die Gruppe weg vom quirrligen Lechtal in die ruhige Bergwelt. Über den Felsensteig hoch über dem Ostufer des Formarinsees erreichten sie die Freiburger Hütte, die 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt wurde.

Der nächste Tag begann wolkenlos mit herrlicher Fernsicht. Ideal für die große Tour. Gegenüber der Hütte thronte der riesige Felsklotz der Roten Wand. Ihn galt es heute zu umrunden. Auf der ersten Hälfte des Weges trafen die Wanderer in der einsamen Bergwelt auf Schneehühner und viele Murmeltiere. Auf der weiteren Strecke im Bereich der Alpen Klesenza und Laguz waren auch ein paar Wanderer anzutreffen. Nach 19 Kilometern und 930 Höhenmetern war die Tour bei der Freiburger Hütte wieder beendet. Die angekündigten Gewitter entluden sich glücklicherweise erst am späten Abend.


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