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Wendlingen

Für den Tunnel wird nun gesprengt

08.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ICE-Trasse Wendlingen–Ulm: Bagger kommt nicht mehr durchs Gestein

WENDLINGEN (pm). Sie waren bereits für den September 2017 angekündigt, doch notwendig werden die Sprengungen nun ein knappes Jahr später. Für den Bau des Albvorlandtunnels auf Wendlinger Seite müssen nun feste Fels- und Gesteinsschichten, die ein Bagger nicht mehr herauslösen kann, weggesprengt werden. Dass diese Gesteinsschichten vorhanden sind, hatten Probebohrungen vor Baubeginn bereits ergeben.

Die sogenannten Lockerungssprengungen werden von 6 bis 22 Uhr stattfinden und können in Form eines dumpfen „Grollens“, das mehrere Sekunden andauert, wahrgenommen werden. Aus Gesprächen mit Anwohnern aus anderen Projektabschnitten hat man die Erfahrung gewonnen, dass die oben beschriebenen Lockerungssprengungen in einem Umkreis von bis zu 500 Meter um den Sprengort wahrnehmbar sein können. Unter Umständen können die Immissionen infolge der Sprengungen in den bereits vorhandenen Schallimmissionen der Autobahn 8 und der bestehenden Eisenbahnstrecke Tübingen–Plochingen untergehen.

Die Sprengungen erfolgen unter sorgfältiger Prüfung und Aufsicht der Landesbergdirektion Baden-Württemberg, die ihren Sitz in Freiburg hat. Die Auftragnehmer der Bahn werden die Sprengungen mit eigenen Messgeräten an repräsentativen Messstellen überwachen.

Sollte es dennoch zu Beeinträchtigungen kommen, können sich Anwohner unter der Telefonnummer (07 11) 21 32 12 12 oder der E-Mail bauen@stuttgart-ulm.de an die Bauinfo Stuttgart-Ulm wenden.

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