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Wendlingen

Flucht und Vertreibung anhand der Donauschwaben

28.05.2005, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Deutsch-ungarisches Gemeinschaftsprojekt beschäftigt sich mit dem Schicksal der Vertreibung - Dokumentation und Ausstellung

WENDLINGEN/DOROG. „Wir wandern hin und her und haben keine Heimat mehr“ - heißt die Inschrift auf einem Denkmal in Wendlingens ungarischer Partnerstadt Dorog. Ursprünglich war dieser Spruch an der Wand eines Zugwaggons während der Vertreibung geschrieben. Das Denkmal soll an das Schicksal vieler tausend Menschen erinnern, die nach dem Krieg aus ihrer Heimat vertrieben worden sind. Dieses Schicksal war denn auch Anlass für ein Projekt zum Thema „Flucht und Vertreibung in Europa“, das im September 2004 und April 2005 während des Schüleraustausches mit der ungarischen Partnerschule Zsigmondy Vilmos Gimnazium in Dorog und dem Robert-Bosch-Gymnasium in Wendlingen am Beispiel der Donauschwaben erarbeitet wurde.

25 Schüler und Schülerinnen beider Gymnasien haben sich an diesem deutsch-ungarischen Gemeinschaftsprojekt beteiligt. Während ihres Aufenthalts vom 16. bis 23. September 2004 in Wendlingen wohnten die ungarischen Schüler in den Familien ihrer Austauschpartner und hatten damit die Gelegenheit, - neben den Unterrichtstagen an der Schule - auch den Alltag schwäbischer Familien zu teilen. Mittlerweile besteht der Schüleraustausch zwischen Wendlingen und Dorog seit zehn Jahren.


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