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Wendlingen

Fische leiden Not

08.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm/sg). Ferien und anhaltende Hitzewelle: Badeseen – vor allem die Baggerseen um die Ecke – stehen hoch im Kurs. Wassertemperaturen, die wir als angenehm empfinden, können für Fische tödlich enden, weil mit steigenden Temperaturen der Sauerstoffgehalt im Wasser abnimmt. Sehr zum Leidwesen von Anglern und Angelvereinen, die sich hierzulande maßgeblich um das Wohl von Baggerseen kümmern, wie der Wendlinger Christoph Wasserberg mitteilt, der auch Fachreferent des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg ist.

Denn die Hitze stresst nicht nur Menschen, auch die Fische leiden unter den hohen Temperaturen. Bei der aktuellen Rekordhitze gibt es aber auch Verlierer am Baggersee: In Gewässern, die von landwirtschaftlichen und sonstigen Nährstoffeinträgen und in der Folge hohen Algenmengen belastet sind, kann der Sauerstoff für Fische und andere Wasserbewohner nun knapp werden. Es entsteht die sogenannte Algenblüte. Die Wasserpflanzen sterben zwar irgendwann ab, sinken zu Boden und werden zersetzt. Doch dafür wird Sauerstoff benötigt. Der im Wasser vorhanden ist. Je mehr Algen, desto mehr Sauerstoff wird verbraucht, lautet daher die Faustregel. Den Fischen wird also die Luft zum Atmen knapp.

Von Fischsterben an den Seen in Wendlingen und dem Umland oder auch an Neckar und Lauter ist man jedoch noch ein Stück entfernt. Angler sind zuversichtlich, dass mit Änderung der Wetterlage auch die Fische in den Gewässern sich vom Stress der vergangenen Tage wieder erholen werden.

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