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Wendlingen

Fiktion und Wirklichkeit einer früheren Landesgrenze

05.10.2011, Von Anna-Madeleine Metzger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ökumenische Erwachsenenbildung Wendlingen widmete der Ulrichsbrücke einen Nachmittag

Verbindungsweg über den Neckar, zeitweise einziger Überweg über den Fluss zwischen Esslingen und Tübingen und dabei ein Schmuckstück nach italienischem Vorbild: Die Ulrichsbrücke zwischen Wendlingen und Köngen hat eine bewegte Geschichte hinter sich und ist für viel mehr verantwortlich, als man auf den ersten Blick denkt.

KÖNGEN. In Wilhelm Hauffs bekanntem Roman „Lichtenstein“ stürzt sich der ungeliebte Herzog Ulrich von Württemberg von der Köngener Brücke, wie die Ulrichsbrücke von jeher auch heißt, in die Fluten des Neckars. Die vielgenutzte Verbindung zwischen Wendlingen und Köngen – Schauplatz eines Selbstmords? „Wohl kaum“, versicherte Gerhard Hergenröder in seinem Vortrag. Der Historiker hat die Quellen nach Hinweisen darauf durchforstet und weiß: „Zu dieser Zeit gab es die Brücke wohl nicht. Die Akten sprechen lediglich von einer Furt.“ Ein so bedeutsames Bauwerk wie die Ulrichsbrücke ist eben auch fähig, die Fantasie von Dichtern und Schriftstellern zu beflügeln.

Den Wahrheiten über die Köngener Brücke widmet sich der Ortshistoriker Hergenröder seit vielen Jahren. Auf Einladung der Ökumenischen Erwachsenenbildung Wendlingen plauderte er aus dem Nähkästchen.


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