Wendlingen

Feldkreuz hat eine neue Heimat

03.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Feldkreuz, das an den Bonäcker-Höfen stand, musste dem Bau der ICE-Neubaustrecke weichen. Im Mai kontaktierte ein Bauleiter der Schweizer Firma Implenia, die den Albvorlandtunnel zwischen Wendlingen und Kirchheim bauen wird, den Ötlinger Steinmetz Jochen Herzog. Der sägte das Kreuz am beschädigten Sockel ab und lagerte es ein, bis der neue Standort gefunden war. Dieser liegt an der Steinbacher Straße noch hinter dem Wasserhochbehälter. „Wir haben auch die Fundamentarbeiten gemacht und einen neuen Sockel erstellt, in dem das Kreuz mittels einer Metallstrebe verankert ist“, erklärte Herzog, als er das Kreuz gemeinsam mit seiner Auszubildenden wieder aufstellte. „Das Kreuz stammt aus dem Jahr 1947. Wir vermuten, dass dort vorher ein Holzkreuz stand“, sagte Gerhard Zielasko, Mitglied im Kirchengemeinderat von St. Kolumban. Solche Feldkreuze seien in katholischen Gemeinden durchaus üblich. Oft dienen Flurkreuze als Wegmarkierungen für Wanderer und Pilger oder kennzeichnen gefährliche Stellen. Und oft gehören sie zu Bauernhöfen und stehen meistens an öffentlichen Wegen in der Nähe der Hofzufahrt. Feldkreuze werden heute von Denkmalpflegern zu den Kleindenkmalen gezählt. Die Umsetzung des Unterboihinger Feldkreuzes wird von der Deutschen Bahn bezahlt. Foto: sg

Wendlingen

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