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Wendlingen

Eine verwundete Heilerin

23.06.2018, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Suzan Mark aus Nigeria predigt am Sonntag in der Peter- und Paulskirche in Köngen

Als Boko Haram ihren Heimatort überfiel, konnte Suzan Mark direkt aus der Kirche ganz knapp fliehen. Tagelang harrte sie ohne Nahrung in der Wildnis aus. Ihre Familie wurde bei der Flucht auseinandergerissen. Heute hilft die Nigerianerin anderen Menschen, einen Weg aus Schmerz und Trauer zu finden. Am Sonntag predigt sie in Köngen.

Suzan Mark ist Leiterin der Zumunta Mata Ekklesiya (ZME), also des Frauenverbunds der Kirche der Geschwister in Nigeria. Foto: Dietrich

KÖNGEN. Wenn Suzan Mark vom Trauma erzählt, spricht sie auch über ihre eigene Flucht. „Heute bin ich eine verwundete Heilerin“, sagt sie. In der Stadt Jos, wo ihre Familie nach Monaten wieder zusammenfand, erhielt sie Unterstützung durch das Nothilfeprogramm der Kirche der Geschwister Nigeria (EYN), materiell und geistig. Heute leitet die sympathische Powerfrau mit abgeschlossenem Theologiestudium den Frauenverbund dieser Kirche. Sie ist Teil der Kirchenleitung und ist das gerne, auch wenn sie sich gegenüber manchen Männern immer wieder behaupten muss.


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