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Ein Hotspot für Wildbienen

06.05.2016, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Wildbienenhaus im Umweltzentrum in Plochingen soll Beispiele aufzeigen, wie Wildbienen überleben können

Landrat Heinz Eininger und Wolf Rühle, Umwelt- und Naturschutzbeauftragter der Stadt Kirchheim: Zwei „Sensenmänner“ im Gespräch. Im Hintergrund das Wildbienenhaus. sg

PLOCHINGEN. Nein, mit der frechen, schlauen Biene Maja und ihrem Freund Willi haben Wildbienen nichts zu tun, sie produzieren nämlich keinen Honig. Warum also betreibt man allerorten so einen großen Aufwand, um ihr Überleben zu sichern? Die simple Antwort: Weil sie unser Überleben sichern. Sie bestäuben Pflanzen und tragen so zur Produktion unserer Lebensmittel bei. Und das Ganze lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken: Was die Bienen mit der Bestäubung von Pflanzen an Arbeit leisten, hat laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf ganz Europa bezogen einen monetären Gegenwert von 14 Milliarden Euro. Eine stolze Summe.


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