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Wendlingen

Ein Haus – für wen?

26.02.2011, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wer baut, der kann so seine Überraschungen erleben, manches kommt aber erst bei laufendem Betrieb zutage. Dass einiges von vorneherein dem Sparzwang zum Opfer gefallen ist und nicht in jedem Fall durchdacht war – das zeigt sich einmal mehr beim Wendlinger Treffpunkt Stadtmitte. Von Barrierefreiheit kann keine Rede sein, da die Durchgangstüren von der Tiefgarage ins Gebäude in der Regel verschlossen sind. Anstatt den Fahrstuhl zu benutzen, müssen auch gehbehinderte Menschen den umständlicheren Weg über die Treppenaufgänge am Marktplatz nehmen. Fragt man nach dem Grund für die verriegelten Türen, dann wird auf das Problem Vandalismus hingewiesen. – Doch können verschlossene Türen eine Lösung sein? Müssen viele deshalb unter dem Vandalismus weniger leiden?

Da nimmt sich das Fehlen von Papiertüchern und Abfallbehältern in den Toilettenräumen noch als das kleinste Ärgernis aus. Häufig sind es die praktischen Dinge, die im Argen liegen, wie die fehlende Wickelmöglichkeit oder das beengte Foyer, das in den Veranstaltungspausen überquillt, weil der Bürgertreff MiT verschlossen bleibt. Da fragt man sich, für wen das Haus überhaupt gebaut worden ist, wenn ästhetische Gesichtspunkte mehr zählen als die Menschen, die es nutzen sollen?!


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