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Die Kirchheimer Innenstadt als „offenes Buch“

12.08.2016, Von Andreas Volz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Häusergeschichten im Internet“ bietet eine Fülle interessanter Fotos und Fakten

Ein historischer Schatz zeigt sich im modernsten Gewand: Die Geschichte nahezu aller Häuser in Kirchheims Innenstadt lässt sich im Internet nachlesen.

Joachim Brüser, Rosemarie Reichelt und Sabine Widmer-Butz (von links) begutachten gemeinsam die neue „Kirchheimer Häusergeschichte“– die Übertragung historischer Daten aus handschriftlichen Steuerlisten in eine digitale und öffentlich zugängliche Internet-Datei. Foto: Tanja Spindler

KIRCHHEIM. Rosemarie Reichelt und Sabine Widmer-Butz haben sich akribisch durch Steuerbücher gewühlt, um die Geschichte einzelner Häuser zu rekonstruieren. Für so ziemlich jedes Haus innerhalb des Alleenrings haben sie Daten zusammengetragen, die vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart reichen. Dazu gehören Angaben zur Zahl der Stockwerke und Wohnungen oder auch zu Stallungen, Scheuern und sonstigen Nebengebäuden. Die wichtigsten Angaben – vor allem für Menschen, die sich für ihre Familiengeschichte interessieren – sind aber die Namen der früheren Eigentümer, also der Zins- beziehungsweise Steuerpflichtigen. Aus Datenschutzgründen enden die Aufzählungen dieser Namen fast immer mit dem Jahr 1895. Für das 20. Jahrhundert jedenfalls sind keine Haus- oder Häuslesbesitzer mehr angegeben.


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