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Wendlingen

Die Fasnet ist in Wendlingen eingezogen

15.01.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit dem Häsabstauben am 6. Januar beginnt die schwäbisch-alemannische Fasnet, zu der sich auch die Wendlinger Narrenzunft zählt. Dieses Jahr hat sie erstmals einen Narrenbaum in Wendlingen aufgestellt und zwar an prominenter Stelle – vor dem Rathaus. Geschmückt mit verschiedenen Emblemen soll er zeigen, wer in diesen Tagen das Regiment in der Stadt führt: Nelau-Hexen und Wenuboi. Das Emblem der Narrenzunft fast ganz oben gibt die Losung aus: „Jedem zur Freud, keinem zum Leid“. Das mit bunten Fähnchen geschmückte Tannenbäumchen ziert die Spitze und symbolisiert den Übergang von der Weihnachts- in die fünfte Jahreszeit. Dass die Stadt nun mit der Narretei durchdrungen ist, das symbolisiert auch das Wendlinger Signet mit den beiden Hexenbesen: eigentlich steht das grüne Blatt für ein durchgrüntes Stadtgebiet inmitten des Ballungsraums Stuttgart, und soll mit seinem Slogan „Am Anfang der Alb“ sozusagen das Tor zur Landschaft der Schwäbischen Alb darstellen. Mit den beiden Besen zusammen bekommt es einen anderen Hintergrund. Übrigens legt die Narrenzunft Wert auf Nachhaltigkeit: für den Narrenbaum musste nicht wirklich ein echter Baum gefällt werden. Eine Fahnenstange tat’s auch. gki

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