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Wendlingen

Die Akte Auguste D. geöffnet

28.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Veranstaltungsreihe „Nicht vergessen – Zusammen leben mit Demenz“: Szenische Lesung beleuchtete die Arbeit des Arztes Alzheimer

Alzheimer – die Krankheit verbreitet Schrecken. Doch wie wurde sie entdeckt? In einer Szenischen Lesung im Treffpunkt Stadtmitte ließen die Schauspieler Ulrike Hofmann und Basil Dorn die Gespräche zwischen dem Arzt Alois Alzheimer und seiner Patientin Auguste Deter wieder aufleben.

WENDLINGEN (pm). Sehr berührend empfanden die Zuhörer Aussagen von Auguste Deter wie „Ich bin so verkehrt, ich kann das nicht . . .“ oder „Ich habe mich sozusagen selbst verloren“. Aber auch die Hilflosigkeit des Ehemannes, der sagte „Wenn ich nur verstehen könnte, was in ihr vorgeht“ oder „Ich weiß nicht mehr, warum ich sie besuchen soll“ spiegeln Ratlosigkeit und Verzweiflung wider.

Die von den Schauspielern Ulrike Hofmann und Basil Dorn gelesenen Passagen, die auf der von Konrad und Ulrike Maurer erarbeiteten Bühnenfassung der Biografie „Alzheimer“ basieren und Dialoge wiedergeben, die Alois Alzheimer dokumentierte, kamen in ihrer Unmittelbarkeit beim Publikum an und wurden nicht interpretiert. Sie ließen dem Zuschauer Raum, sich selber mit dem Gesagten auseinanderzusetzen.

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