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Wendlingen

Demonstration hoch entwickelter Cellokunst

02.02.2012, Von Ernst Kemmner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Christina Meißner aus Weimar konzertierte in der Wendlinger Eusebiuskirche

WENDLINGEN. Mit einführenden Worten zum präsentierte die renommierte Cellistin Christina Meißner kürzlich in der Wendlinger Eusebiuskirche ihr weit gefächertes Programm, das unter dem Motto „Havasi“ (türkisch für: Liebe, begeisterte Hingabe, eifriges Bemühen) stand und dessen Bogen sich vom Frühbarock bis in die Moderne spannte. Dabei folgte die Musikerin ihrem musikästhetischen Credo, dass „alles seinen Platz findet: das Kantige neben dem Schmeichelnden, das Luftige wie das Raue, das Vergangene und das Gegenwärtige“.

Am Anfang stand ein mehrteilig gegliedertes Ricercar, eine Frühform der Fuge, des Bolognesers Giovanni Battista degli Antonii (1636–1698), der zusammen mit Domenico Gabrielli als Pionier der Weiterentwicklung des Violoncellos zum Soloinstrument gilt. Meißner spielte dieses Stück weithin in dynamisch zurückgenommener Angemessenheit, mit schlankem Ton, nahezu vibratolos und mit nur geringem Bogendruck und passte damit das Klangbild an den sakralen Klangraum der Kirche an.

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