Wendlingen

„Demokratie hat keinen Schaukelstuhl“

04.03.2017, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim 8. Werkstattgespräch in der Werkstatt am Neckar war der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering Gastreferent

Einen richtigen Star präsentierten die Samariterstiftung, die Stiftung Zeit für Menschen und die IST-Metz-Stiftung am Donnerstagabend in der Wendlinger Werkstatt am Neckar: Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering referierte im Werkstattgespräch über Demokratie, Demografiewandel und Bildung als Menschenrecht.

Plädoyer für Offenheit und Gerechtigkeit: Franz Müntefering. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN. Wenn man den Vortrag Franz Münteferings umschreiben muss, dann am ehesten mit der von ihm in den Raum geworfenen rhetorischen Frage: „Wie wollen wir morgen leben und was können wir dafür tun?“. Eine der vielen Antworten, die der frühere SPD-Vorsitzende dazu parat hatte, lautete: „Sagen, was ist“. Und dieses „Sagen, was ist“, das hatte bei „Münte“ einige Facetten. Beispielsweise den demografischen Wandel. Man müsse jetzt überlegen, was zu tun sei, um der Veränderung, die damit einhergeht, zu begegnen. „Es hilft nicht, das zu verdrängen“, mahnte er. Sagen, was ist. Das sei nicht immer leicht, werde einem auch manchmal übel genommen. Dennoch sei es wichtig.

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