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Wendlingen

„Das roch ein bisschen ölig“

18.05.2016, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tankreinigung verursachte Ölfilm auf der Lauter: Geschäftsführer einer Wendlinger Firma zu 10 000 Euro Strafe verurteilt

Wegen eines Ölteppichs auf der Lauter musste sich jetzt der Geschäftsführer einer Firma vor dem Nürtinger Amtsgericht verantworten.

WENDLINGEN/NÜRTINGEN. Zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro wurde der Chef einer Wendlinger Firma verurteilt. Das Nürtinger Amtsgericht befand ihn der fahrlässigen Gewässerverunreinigung in Tateinheit mit fahrlässigem und unerlaubtem Umgang mit Abfällen für schuldig.

Am 22. April 2014 hatten Passanten einen Ölfilm auf der Lauter entdeckt und Polizei und Feuerwehr verständigt. Mit Hilfe eines Hubschraubers, konnten die Einsatzkräfte die Ölspur bis zu der Firma des Angeklagten zurückverfolgen. Der Übeltäter war damals schnell ermittelt: Ein junger Mitarbeiter hatte einen Öltank gereinigt. Das Abwasser, ein Gemisch aus Öl und Reinigungsmittel, ließ er in einen Schacht laufen, der direkt zum Fluss führte. Für den Fischereiverein Wendlingen entstand dabei ein Schaden von über 3000 Euro.

Doch hätte man den jungen Mann überhaupt mit dieser Aufgabe betrauen dürfen? Der Angeklagte hatte den damals 22-Jährigen, trotz mangelnder Qualifikation, in seiner Firma als Monteur eingestellt: „Er ist der Sohn eines befreundeten Kunden“, begründete der Mann vor Gericht seine damalige Entscheidung.


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